Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
🎉 30% auf Feuchtigkeitscreme & Reinigungsmilch 🎉

Neurodermitis Begleiterkrankungen I Unterschätzte Systemerkrankung

Wer unter Neurodermitis leidet, kennt die typischen Symptome: Trockene, juckende Haut und schubartiges Auftreten von Ekzemen. Zwar ist die Neurodermitis von der Symptomatik her betrachtet eine chronisch-entzündlichen Hauterkrankung – und doch betreffen die zugrunde liegenden Mechanismen und Ursachen, die chronischen Entzündungsprozesse und die psychische Krankheitslast oft den gesamten Körper und es kann zu vielfältigen Begleiterkrankungen kommen. Diese Komplexität macht Neurodermitis zu einer systemischen Erkrankung, die eine umfassende und interdisziplinäre Betrachtung erfordert.

Medizinisch geprüft von:
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Dominoeffekt: Ein roter Holzklotz kippt und ist im Begriff, eine Reihe an holzfarbenen Klötzen umzustoßen

Neurodermitis Begleiterkrankungen: Das Wichtigste in Kürze

  • Neurodermitis kann mit Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) einhergehen
  • Die Begleiterkrankungen betreffen oft die Haut, können aber auch darüber hinausgehen
  • Häufig treten weitere atopische Erkrankungen, wie Asthma bronchiale und Heuschnupfen, oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf
  • Auch Hautinfektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze sind häufig und können gefährliche Komplikationen verursachen
  • Aufgrund der hohen psychischen Belastung durch die Erkrankung leiden Neurodermitis-Betroffene zudem häufiger an Depressionen und Angststörungen
  • Eine konsequente Basispflege ist der beste Schutz vor vielen Begleiterkrankungen
  • Die Koordination zwischen verschiedenen Fachärzten ist für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend

Warum Begleiterkrankungen bei Neurodermitis auftreten

Neurodermitis (oder auch atopische Dermatitis, atopisches Ekzem) geht oft mit Begleiterkrankungen einher. Das liegt daran, dass die Neurodermitis – auch wenn sie sich vorwiegend durch Symptome auf der Haut äußert – keine isolierte Hauterkrankung, sondern eher eine systemische, also den ganzen Körper betreffende, Erkrankung ist.

Zum einen liegen der Neurodermitis verschiedene, meist genetisch bedingte Störungen zugrunde, die nicht nur das Entstehen der Neurodermitis, sondern auch von Begleiterkrankungen mit ähnlichen, zugrundeliegenden Mechanismen begünstigt. Zum anderen führen die chronischen Entzündungsprozesse zu einer dauerhaften Aktivierung des Immunsystems und das kann in der Folge auch andere, über die Haut hinausgehende Körperbereiche betreffen.

Gut zu wissen: Was sind Begleiterkrankungen?

Als Begleiterkrankungen – medizinisch auch Komorbiditäten genannt – bezeichnet man diagnostisch abgrenzbare, zusätzlich zur Grunderkrankung auftretende Erkrankungen. Sie können – müssen aber nicht – Folge der Grunderkrankung sein.

Hauptursachen für Begleiterkrankungen bei Neurodermitis:

  • Durch die chronisch gestörte Hautbarriere kommt das Immunsystem häufiger in Kontakt mit an sich harmlosen Stoffen und beginnt sie zu bekämpfen. In der Folge reagiert das Immunsystem überempfindlich auf an sich harmlose Stoffe (Atopie)
  • Chronische Entzündungsprozesse finden im gesamten Körper statt
  • Die gestörte Hautbarriere erleichtert außerdem das Eindringen und die Besiedlung mit schädlichen Bakterien, Keimen oder Viren; dies begünstigt Juckreiz und Entzündungen und kann Sekundärinfektionen auslösen
  • „Juck-Kratz-Kreislauf“ schädigt die Haut zusätzlich
  • Anhaltender Stress und psychische Belastungen durch die Erkrankung

Die Begleiterkrankungen, die im Zusammenhang mit Neurodermitis auftreten können, sind nicht lokal auf die Haut begrenzt, sondern können den gesamten Organismus betreffen.

Atopische Erkrankungen

Die Neurodermitis gehört zu den Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis. Dazu gehören neben der Neurodermitis auch:

1. Allergisches Asthma

Definition: Chronische Entzündung der Atemwege, ausgelöst durch eine allergische Reaktion (IgE-vermittelt).

Typische Auslöser: Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze, bestimmte Lebensmittel (z.B. Nüsse).

Symptome: Atemnot, Husten (besonders nachts), pfeifende Atmung (Giemen), Engegefühl in der Brust.

Besonderheit: Entzündung führt zu Überempfindlichkeit der Bronchien; Symptome können durch Allergenkontakt akut ausgelöst werden.

2. Allergische Rhinitis (z.B. Heuschnupfen)

Definition: Entzündung der Nasenschleimhaut durch allergische Reaktion auf Pollen, Hausstaub oder Tierhaare.

Symptome: Niesen, laufende oder verstopfte Nase, Juckreiz in der Nase, Rötung der Augen, wässriger Ausfluss.

Typen:

  • Saisonal: z. B. Heuschnupfen durch Frühjahrs- oder Sommerpollen
  • Ganzjährig: z. B. Hausstaubmilben oder Tierallergene

3. Allergische Bindehautentzündung (allergische Konjunktivitis)

Definition: Entzündung der Bindehaut des Auges durch allergische Reaktion (IgE-vermittelt).

Symptome: Rötung der Augen, Jucken, Tränenfluss, geschwollene Augenlider, Lichtempfindlichkeit.

Auslöser: Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Kosmetika.

4. Nahrungsmittelallergien

Definition: Immunologisch vermittelte Reaktion (IgE-vermittelt) auf bestimmte Nahrungsmittelproteine.

Häufige Allergene: Milch, Eier, Erdnüsse, Nüsse, Fisch, Schalentiere, Soja, Weizen.

Symptome: Hautreaktionen (Nesselsucht, Rötung), Magen-Darm-Probleme (Erbrechen, Durchfall), Atemwegsbeschwerden, in schweren Fällen anaphylaktischer Schock.

Der IgE-Mechanismus: Schritt für Schritt erklärt

1. Sensibilisierung (erster Kontakt): Ein an sich harmloser Stoff (z.B. Pollen, Hausstaubmilben, bestimmte Nahrungsmittel) gelangt in den Körper. Oft passiert das über die Haut. Dort wird er vom Immunsystem „fälschlicherweise“ als gefährlich eingestuft und eine Immunreaktion wird ausgelöst. Es werden T-Helferzellen aktiviert und im weiteren Verlauf IgE-Antikörper gegen das Allergen gebildet.

2. Vorbereitung einer Reaktion: Die IgE-Antikörper heften an bestimmte Zellen wie die sogenannten Mastzellen – das sind Immunzellen in Haut, Schleimhäuten und Atemwegen – an und bereiten damit eine Reaktion des Körpers vor.

3. Allergische Reaktion (zweiter Kontakt): Kommt der Körper erneut mit dem Stoff in Kontakt, zu dem der Körper nun bereits IgE-Antikörper gebildet und sich entsprechend vorbereitet hat, werden die Mastzellen aktiviert. Sie schütten Histamin und andere Entzündungsstoffe aus. Anders als bei der gewollten Reaktion auf Krankheitserreger sind die Mastzellen durch den in der Regel anhaltenden Kontakt zum Allergen dauerhaft aktiviert und gleichzeitig kann bereits ein minimaler Kontakt zum Allergen ausreichend sein, um die Reaktion zu starten.

4. Symptome entstehen: Nun entstehen je nach betroffenem Organ die typischen Symptome, wie Juckreiz und Rötungen (Neurodermitis), Husten und Atemnot (Asthma) oder Niesen und Jucken (Heuschnupfen)

Kurz gesagt bedeutet „IgE-vermittelt“: Das Immunsystem reagiert im betroffenen Organ überempfindlich auf harmlose Stoffe, bildet spezifische IgE-Antikörper und löst bei erneutem Kontakt eine schnelle Entzündungsreaktion aus.

Gut zu wissen: Bei Neurodermitis sind 70 bis 80% der Fälle auf eine IgE-vermittelte Reaktion (extrinsische Form) zurückzuführen. Nur etwa 20 bis 30% der Fälle laufen nicht IgE-vermittelt ab (intrinsische Form) und sind eher rein auf die gestörte Hautbarriere zurückzuführen. [1]

Der atopische Marsch

Aufgrund gemeinsamer, zugrunde liegender Mechanismen geht Neurodermitis oft mit anderen atopischen Erkrankungen einher. In diesem Zusammenhang ist oft vom atopischen Marsch die Rede. Der atopische Marsch beschreibt die typische zeitliche Abfolge atopischer Erkrankungen:

  • Säuglings- und Kleinkindalter (0 bis 2 Jahre): Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien
  • Vorschul- oder Schulalter (2 bis 6 Jahre): Allergisches Asthma, Sensibilisierung gegen Umweltallergene
  • Kindes- oder Jugendalter (6 bis 12 Jahre): Allergische Rhinokonjunktivitis (z.B. Heuschnupfen)
  • Jugend/Erwachsene: Chronische Beschwerden, teilweise Abklingen von Neurodermitis, Asthma und Nahrungsmittelallergien

Früher ging man davon aus, dass die einzelnen Stufen nahezu eine zwangsläufige Abfolge darstellen und ein automatisches Fortschreiten der Erkrankung von der Haut hin zu den Atemwegen erfolgt.

Heute sieht man das Konzept eher als Risikomuster. Zwar besteht ein enger Zusammenhang zwischen den Erkrankungen, eine verlässliche Abfolge lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Nur ein kleiner Teil der Kinder in der Allgemeinbevölkerung (etwa 3 %) macht den vollständigen Verlauf des atopischen Marsches durch. Selbst in Hochrisikogruppen ist ein schrittweiser Übergang von Neurodermitis zu Nahrungsmittelallergien, Asthma und Rhinokonjunktivitis eher selten. [2]

Symptome atopischer Begleiterkrankungen richtig deuten

Die Symptome allergischer Begleiterkrankungen können sich schleichend entwickeln und werden oft zunächst nicht mit der Neurodermitis in Verbindung gebracht. Eine erhöhte Aufmerksamkeit für entsprechende Anzeichen kann helfen, allergische Reaktionen frühzeitig zu erkennen.

Bei Verdacht auf allergische Begleiterkrankungen sollten Betroffene ein Symptomtagebuch führen:

  • Hautzustand täglich dokumentieren
  • Atemwegsbeschwerden notieren
  • Reaktionen nach dem Essen festhalten
  • Umweltfaktoren wie Pollenflug berücksichtigen
  • Medikamenteneinnahme vermerken

Diese Aufzeichnungen können dem Arzt wichtige Hinweise für die weitere Diagnostik geben.

Die Rolle der Hautbarriere bei der Entstehung atopischer Erkrankungen

Bei Neurodermitis besteht ein besonders hohes Risiko, für das Auftreten weiterer, IgE-vermittelter Erkrankungen, weil die Hautbarriere – zum Beispiel durch einen genetisch bedingten Filaggrin-Mangel – gestört ist. Eine gesunde Haut fungiert als natürliche Schutzbarriere gegen schädliche Umwelteinflüsse. Bei Neurodermitis ist diese Barrierefunktion gestört und die Haut wird durchlässiger für Reizstoffe, Bakterien und Allergene. Dadurch wird das Immunsystem früher und stärker sensibilisiert.

Um der Entstehung von atopischen Begleiterkrankungen vorzubeugen, kommt daher der Hautpflege eine besondere Rolle zu. Eine regelmäßige Pflege der Haut mit einer Neurodermitis Creme mit feuchtigkeitsspendenden Komponenten und für den Hautaufbau wichtigen Lipiden stärkt die Hautbarriere und verringert so auch ihre Durchlässigkeit für Allergene.

Die präventive Wirkung von Hautpflege bei hautgesunden Säuglingen konnte bislang noch nicht abschließend geklärt werden. Eine aktuelle Untersuchung aus dem Jahr 2023 konnte jedoch einen signifikanten Effekt auf das Risiko von Hochrisikosäuglingen für die Entwicklung einer Neurodermitis innerhalb des ersten Lebensjahres finden, wenn sie in den ersten 8 Wochen regelmäßig morgens und abends mit einer Hautpflege am ganzen Körper eingecremt wurden. [3]

SIRIDERMA Neurodermitis Hautpflege

Kennenlern-Set BABY & KINDER
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

4 Probiergrößen

Baby- und Kindercreme
Reduziert Trockenheit und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

19,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set BASISPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die Körperpflege bei empfindlicher und trockener Haut, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Körpercreme
Reduziert Trockenheit und beugt dem Austrocknen vor. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

200 ml 

Inhalt: 200 ml

22,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Extra Sensitiv Creme

Pflegt reichhaltig, beruhigt und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set MED
Gegen Trockenheit, Juckreiz und Rötungen. Für die Pflege bei akuten Hautproblemen, z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
HYDRO Intensivcreme
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
LIPID Intensivcreme
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung

Haut- und Infektionskrankheiten

Die geschwächte Hautbarriere bei Neurodermitis kann nicht nur Allergien begünstigen, sie macht die Haut auch besonders anfällig für verschiedene Arten von Infektionen. Bakterien, Viren und Pilze können leichter eindringen und zu zusätzlichen Hautproblemen führen. Diese Infektionen können nicht nur die Symptome verschlechtern, sondern auch gefährliche Komplikationen verursachen.

3-D-Darstellung des bakteriellen Erregerns Staphylococcus aureus

Bakterielle Infektionen erkennen

Bakterielle Hautinfektionen sind bei Neurodermitis besonders häufig. Der Hauptverursacher ist meist das Bakterium Staphylococcus aureus, das auf der vorgeschädigten Haut ideale Wachstumsbedingungen findet. Diese Bakterien können bei Neurodermitiker:innen auch auf scheinbar gesunden Hautbereichen in erhöhter Anzahl vorkommen (Dysbiose im Hautmikrobiom).

Eine bakterielle Infektion zeigt sich typischerweise durch:

  • Pusteln und Eiterbläschen auf bereits durch das Ekzem entzündeter Haut
  • Verstärkte Rötung und Schwellung
  • Verstärkung des Juckreizes Besonders das Kratzen bei 

Neurodermitis begünstigt die Entstehung bakterieller Infektionen, da dabei kleine Wunden entstehen, durch die Bakterien eindringen können.

Herpes und andere Viren

Virale Hautinfektionen durch Herpesviren stellen bei Neurodermitis eine besondere Gefahr dar. Eine solche Infektion kann zu einem schwerwiegenden Krankheitsbild führen, bei dem sich die Virusinfektion großflächig auf der geschädigten Haut ausbreitet. Diese Komplikation kann mehrere Wochen dauern und erfordert eine intensive medizinische Behandlung.

3-D-Darstellung des Herpes-Virus

Warnsignale für Neurodermitis-Komplikation durch eine Herpes-Infektion:

  • Bläschenbildung und Erosionen auf geröteter und entzündeter Haut
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Fieber oder Abgeschlagenheit

Das geschwächte Immunsystem bei Neurodermitis macht die Haut auch anfälliger für andere, weniger problematische virale Infektionen:

  • Dellwarzen: Kleine, perlschnurartige Hautveränderungen
  • Gewöhnliche Warzen: Häufiger und hartnäckiger als bei gesunder Haut

Dellwarzen sind besonders bei Kindern mit Neurodermitis häufiger zu beobachten. Diese durch Viren verursachten Hautveränderungen sind zwar gutartig, können sich aber durch Kratzen schnell auf andere Körperstellen ausbreiten. Die Behandlung erfordert oft viel Geduld und sollte in Begleitung eines Hautarztes durchgeführt werden.

3-D-Darstellung des Hefepilzes Malassezia

Pilzinfektionen bei Neurodermitis

Auch Pilze wie Malassezia-Hefepilze oder Tinea-Fadenpilze können sich auf der vorgeschädigten Haut bei Neurodermitis besonders gut ansiedeln.

Anzeichen für Pilzinfektionen:

  • Verstärkter Juckreiz
  • Rötliche, schuppige Hautveränderungen
  • Verschlechterung des Hautzustands trotz korrekter Neurodermitis-Behandlung

Wichtige Schutzmaßnahmen: Hautinfektionen erfolgreich vorbeugen

Eine zentrale Maßnahme zur Vorbeugung von Hautinfektionen ist eine konsequente Basispflege der Haut. Eine starke Hautbarriere ist der wichtigste Schutz gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Eine regelmäßige Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Pflegeprodukten ist daher essenziell, um den Hydrolipidfilm der Haut zu stärken, Juckreiz zu lindern und das Risiko für Sekundärinfektionen der Haut zu reduzieren.

Frau cremt sich die Schulter mit der SIRIDERMA Körpercreme ein

Wichtige Präventionsmaßnahmen im Überblick:

  • Kurze, lauwarme Duschen oder Bäder mit sanften Waschlotionen
  • Fingernägel kurzhalten und regelmäßig reinigen
  • Saubere, weiche Kleidung aus natürlichen Materialien
  • Hautfalten trocken und sauber halten

SIRIDERMA Neurodermitis Hautpflege

Kennenlern-Set BABY & KINDER
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

4 Probiergrößen

Baby- und Kindercreme
Reduziert Trockenheit und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

19,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set BASISPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die Körperpflege bei empfindlicher und trockener Haut, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Körpercreme
Reduziert Trockenheit und beugt dem Austrocknen vor. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

200 ml 

Inhalt: 200 ml

22,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Extra Sensitiv Creme

Pflegt reichhaltig, beruhigt und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set MED
Gegen Trockenheit, Juckreiz und Rötungen. Für die Pflege bei akuten Hautproblemen, z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
HYDRO Intensivcreme
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
LIPID Intensivcreme
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung

Psychische und neurologische Begleiterkrankungen

Die chronische Natur der Neurodermitis mit quälendem Juckreiz, sichtbaren Hautveränderungen und wiederkehrenden Krankheitsschüben kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen. Viele Betroffene entwickeln im Verlauf psychische Erkrankungen wie Depression oder Angststörung, die eng mit der eingeschränkten Lebensqualität und sozialen Stigmatisierung verbunden sind.

Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen kann zudem ein Zusammenhang mit ADHS und Autismus beobachtet werden, wobei sowohl neurobiologische Faktoren als auch die chronische Belastung durch die Erkrankung eine Rolle spielen.

Ein bewusster Umgang mit den psychischen Aspekten ist daher ein wichtiger Baustein der Gesamtbehandlung.

Schlafprobleme bei Neurodermitis

Ein zentraler Faktor für die Entstehung psychischer Begleiterkrankungen bei Neurodermitis sind ausgeprägte Schlafstörungen. Der anhaltende Juckreiz führt insbesondere nachts zu vermehrtem Kratzen, wodurch der sogenannte Juckreiz-Kratz-Kreislauf weiter verstärkt wird. Dies hat zur Folge, dass Betroffene nur schwer ein- oder durchschlafen können und die Schlafqualität erheblich eingeschränkt ist.

Gut zu wissen: Neurodermitis ist eine der Hauptursachen für Schlafstörungen im Kindesalter. [4]

Schlafmangel wirkt sich jedoch nicht nur negativ auf die körperliche Regeneration aus, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.

Chronisch gestörter Schlaf kann die emotionale Regulation beeinträchtigen, die Stressanfälligkeit erhöhen und die Entstehung von Depression und Angststörungen begünstigen. Gleichzeitig verschlechtern psychische Belastungen wiederum den Schlaf, sodass ein sich selbst verstärkender Kreislauf entsteht.

Besonders bei Kindern kann sich dies in Konzentrationsproblemen, erhöhter Reizbarkeit und Verhaltensauffälligkeiten äußern, was auch das häufigere Auftreten von ADHS erklären kann.

Neuroimmunologische Zusammenhänge

Die bei Neurodermitis ablaufenden entzündlichen Prozesse sind nicht auf die Haut beschränkt, sondern können systemische Auswirkungen haben. Immunologische Botenstoffe können über den Blutkreislauf und neuronale Signalwege mit dem restlichen Körper interagieren, einschließlich dem zentralen Nervensystem aber auch dem Darm, der wiederum über die „Darm-Hirn-Achse“ direkte Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben kann. Über solche zum Teil komplexen Verknüpfungen lassen sich direkte Effekte der Erkrankung auf die Psyche wie Stimmung, Stressverarbeitung und Schlaf-Wach-Rhythmus genauso erklären, wie umgekehrt die Effekte von psychischen Belastungen sich auf diesem Weg direkt im Hautbild bemerkbar machen können.

Diese sogenannten neuroimmunologischen Wechselwirkungen verdeutlichen, dass Haut, Immunsystem und Gehirn eng miteinander vernetzt sind. Oft wird in dem Zusammenhang auch von einer „Haut-Hirn-Achse“ gesprochen. Entzündliche Aktivität kann somit direkt zur Entstehung oder Verstärkung psychischer Symptome beitragen, während umgekehrt Stress und psychische Belastung entzündliche Prozesse in der Haut fördern können, was zu einem Teufelskreis führen kann.

Insgesamt wird deutlich, dass die Neurodermitis als systemische Erkrankung verstanden werden muss, bei der eine ganzheitliche Betrachtung unter Einbezug psychischer und neurologischer Aspekte für eine effektive Behandlung unerlässlich ist.

Seelische Gesundheit gezielt verbessern

Psychische Faktoren wirken sich nicht nur auf die Lebensqualität aus, sondern können auch die Schwere der Hauterkrankung bei Neurodermitis verstärken und das Risiko für Begleiterkrankungen erhöhen. Eine gezielte Reduktion von Stress und psychischer Belastung kann daher einen wichtigen Beitrag leisten, um die Entzündungsaktivität zu senken, Schlafstörungen zu vermeiden und die Entstehung oder Verschlimmerung von psychischen und somatischen Begleiterkrankungen vorzubeugen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Integration von psychologischen und lebensstilbezogenen Maßnahmen neben der klassischen dermatologischen Therapie zunehmend an Bedeutung.

Warnsignale für psychische Belastungen:

  • Anhaltende Niedergeschlagenheit
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten
  • Sozialer Rückzug und Isolation
  • Starke Ängste in sozialen Situationen
  • Gefühle der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit

Diese Warnsignale sollten ernst genommen, mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin besprochen und professionelle Hilfe gesucht werden.

1. Psychotherapie

Psychotherapie, insbesondere Verhaltenstherapien wie die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), können dabei helfen, den Umgang mit der chronischen Erkrankung zu verbessern.

Frau im Gespräch mit Psychologin, die sich Notizen macht

Eine Psychotherapie ist grundsätzlich dann angezeigt, wenn eine psychische Störung vorliegt, welche die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig einschränkt.

Bei Patienten mit Hauterkrankungen besonders häufig:

  • Ausgeprägte soziale Ängste und Vermeidungsverhalten die mit der Hauterkrankung begründet werden
  • Entstellungsbefürchtungen
  • Exzessive Manipulation der Haut ohne körperliche Ursache (z. B. Skin-Picking-Disorder, Impulsstörung, psychogener Pruritus etc.)
  • Psychische Belastung geht ist mit einer Verschlechterung der Symptomatik einher

Ziele:

  • Umgang mit Juckreiz verbessern
  • Stress- und Grübelmuster reduzieren
  • Selbstwert stärken (wichtig bei sichtbaren Hautveränderungen)

2. Stressreduktion

Stress ist ein starker Trigger für Schübe, deshalb gehört ein gezieltes Stressmanagement bei Neurodermitis zu einem ganzheitlichen Behandlungsansatz. Entspannungstechniken können sehr hilfreich sein:

  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Meditation oder Achtsamkeitsübungen
  • Yoga oder sanfte Bewegung
  • Atemtechniken gegen akuten Stress

3. Schlaf verbessern

Da Schlaf und Psyche eng verknüpft sind, kommt der Verbesserung der Schlafqualität eine Schlüsselrolle zu. Besserer Schlaf kann zur Verbesserung von Stimmung, Stressverarbeitung und Hautzustand beitragen. Strategien für besseren Schlaf:

.

.

4. Soziale Unterstützung nutzen

Der Austausch mit anderen Betroffenen (z.B. in Selbsthilfegruppen, heutzutage aber viel stärker und anonymisiert über Social Media) und eine offene Kommunikation im Umfeld kann ebenfalls helfen, psychische Belastungen stückweise abzubauen, denn gezielte Aufklärung reduziert Scham und Isolation.

5. Konsequente Hautpflege

Oft unterschätzt wird die Rolle der Hautpflege bei der Reduktion psychischer Belastungen durch die Hauterkrankung. Eine gute Neurodermitis Hautpflege kann nicht nur die typischen Symptome wie Juckreiz und Trockenheit lindern und Schübe verzögern oder verhindern, sondern sie leistet dadurch einen direkten Beitrag zur Reduktion von Stress und psychischen Belastungen.

SIRIDERMA Neurodermitis Hautpflege

Kennenlern-Set BABY & KINDER
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

4 Probiergrößen

Baby- und Kindercreme
Reduziert Trockenheit und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

19,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set BASISPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die Körperpflege bei empfindlicher und trockener Haut, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Körpercreme
Reduziert Trockenheit und beugt dem Austrocknen vor. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

200 ml 

Inhalt: 200 ml

22,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Extra Sensitiv Creme

Pflegt reichhaltig, beruhigt und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set MED
Gegen Trockenheit, Juckreiz und Rötungen. Für die Pflege bei akuten Hautproblemen, z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
HYDRO Intensivcreme
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
LIPID Intensivcreme
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
Versand & Zahlung

Augengesundheit bei Neurodermitis

Die Augen sind bei Neurodermitis häufig mit betroffen. Die empfindliche Augenhaut reagiert besonders empfindlich auf Entzündungen und mechanische Reizungen durch Reiben oder Kratzen. Diese Augenbeteiligung kann von leichten Beschwerden bis hin zu schwerwiegenden Komplikationen reichen.

Frau mit Neurodermitis und schuppiger Haut an den Augen

Typische Augenbeschwerden

Bei Neurodermitis können verschiedene Augenprobleme auftreten. Am häufigsten sind direkte Auswirkungen der Hauterkrankung auf die Haut der Augenlieder oder um die Augen herum. Weitere typische Begleiterscheinungen sind meist allergische Bindehautentzündungen oder Lidrandentzündungen, mit geröteten, tränenden oder juckenden Augen bzw. geschwollenen und geröteten Augenlidern.

Häufige Augensymptome bei Neurodermitis:

  • Gerötete, tränende Augen
  • Juckreiz an Lidern und in der Augenumgebung
  • Geschwollene oder schuppige Augenlider
  • Trockenheitsgefühl in den Augen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Fremdkörpergefühl

Besonders problematisch ist das häufige Reiben der Augen bei Juckreiz. Dies kann zu weiteren Schädigungen führen und die Entstehung von Infektionen begünstigen.

Richtige Augenpflege

Die Pflege der Augenregion erfordert besondere Aufmerksamkeit. Es sollten sanfte Pflegeprodukte verwendet werden. Bei akuten Beschwerden können kühle Kompressen Linderung verschaffen.

Wichtige Pflegemaßnahmen:

  • Sanftes Tupfen statt Reiben
  • Parfümfreie Augenpflegeprodukte wie die SIRIDERMA Augencreme verwenden
  • Kühle Kompressen bei akuten Beschwerden

Autoimmunerkrankungen

Zwar handelt es sich bei Neurodermitis nicht um eine klassische Autoimmunerkrankung, sondern um eine atopisch Entzündungserkrankung. Bei schweren oder langjährigen Verläufen gibt es aber Hinweise auf eine generelle Dysfunktion des Immunsystems. Diese Fehlregulierung kann dazu führen, dass das Immunsystem nicht nur überempfindlich auf äußere Allergene reagiert, sondern auch körpereigene Strukturen attackiert.

Menschen mit Neurodermitis – vor allem bei schweren Verläufen – neigen auch häufiger zu Autoimmunerkrankungen wie entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Zöliakie, Alopecia areata, Vitiligo und rheumatoide Arthritis. [5]

Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen

Zusätzlich gibt es Hinweise, dass bei Menschen mit Neurodermitis bestimmte Merkmale des metabolischen Syndroms häufiger beobachtet werden als bei Personen ohne Neurodermitis.

Ärztin hört die Brust einer Patientin mit dem Stethoskop ab

Dazu zählen unter anderem:

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen)
  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Als möglicher Erklärungsansatz wird diskutiert, dass die chronischen Entzündungsprozesse bei der Neurodermitis metabolische Veränderungen begünstigen könnten. Die hierzu vorliegenden Daten sind jedoch heterogen und teilweise widersprüchlich. Insbesondere ist nicht eindeutig belegt, ob und in welchem Ausmaß die Neurodermitis selbst ursächlich zur Entwicklung metabolischer Störungen beiträgt. [6]

Gewicht und Neurodermitis

Übergewicht (Adipositas) und Neurodermitis stehen in einem komplexen Zusammenhang. Einerseits können Menschen mit Neurodermitis aufgrund von Bewegungseinschränkungen und eventuellen Medikamentennebenwirkungen zu Gewichtszunahme neigen. Andererseits kann Übergewicht die Entzündungsprozesse im Körper verstärken.

Problematische Auswirkungen von Übergewicht:

  • Fettgewebe produziert entzündungsfördernde Botenstoffe
  • Verstärkung der bereits bestehenden Entzündung
  • Beeinträchtigung der Hautbarriere
  • Vermehrtes Schwitzen reizt die Haut zusätzlich

Ein gesundes Körpergewicht zu halten oder zu erreichen, kann daher sowohl für die Haut als auch für die allgemeine Gesundheit von Vorteil sein.

Gewicht und Neurodermitis

Übergewicht (Adipositas) und Neurodermitis stehen in einem komplexen Zusammenhang. Einerseits können Menschen mit Neurodermitis aufgrund von Bewegungseinschränkungen und eventuellen Medikamentennebenwirkungen zu Gewichtszunahme neigen. Andererseits kann Übergewicht die Entzündungsprozesse im Körper verstärken.

Problematische Auswirkungen von Übergewicht:

  • Fettgewebe produziert entzündungsfördernde Botenstoffe
  • Verstärkung der bereits bestehenden Entzündung
  • Beeinträchtigung der Hautbarriere
  • Vermehrtes Schwitzen reizt die Haut zusätzlich

Ein gesundes Körpergewicht zu halten oder zu erreichen, kann daher sowohl für die Haut als auch für die allgemeine Gesundheit von Vorteil sein.

Leben mit Neurodermitis Begleiterkrankungen

Der Umgang mit Neurodermitis und ihren Begleiterkrankungen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Eine erfolgreiche Behandlung berücksichtigt nicht nur die Haut, sondern den gesamten Gesundheitszustand. Mit der richtigen Strategie und Unterstützung ist ein erfülltes Leben trotz dieser Herausforderungen möglich.

Die Vielzahl möglicher Begleiterkrankungen macht eine gute Koordination zwischen verschiedenen Fachärzten notwendig. Der Hautarzt sollte über alle anderen gesundheitlichen Probleme informiert sein, um die Behandlung optimal abstimmen zu können.

Wichtige Koordinationspunkte:

  • Regelmäßiger Austausch zwischen den behandelnden Ärzten
  • Information über alle eingenommenen Medikamente
  • Absprache bei neuen Behandlungen
  • Gemeinsame Therapieziele definieren
  • Wechselwirkungen zwischen Behandlungen beachten

Eine elementar wichtige Rolle spielt die konsequente Basispflege der Haut. Diese sollte auch in beschwerdefreien Zeiten durchgeführt werden, da sie die Grundlage für die Gesundheit der Haut und die Vorbeugung von Begleiterkrankungen bildet.

Medizinisch geprüft

Inhaltlich und fachlich geprüft von:
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Dr. Felix Friedrich ist promovierter Chemiker und arbeitet seit 2016 in der wissenschaftlich-medizinischen Beratung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war schon immer die Dermatologie. Anfangs mit Fokus auf die Kindergesundheit – aktuell als Senior Medical Advisor in der pharmazeutischen Industrie. Dabei ist er Ansprechpartner für medizinisches und pharmazeutisches Fachpersonal zu allen Fragen in den von ihm verantworteten Indikationen – darunter auch die Dermatologie. Für die Qualitätssicherung der fachlichen und medizinischen Inhalte bringt er seine langjährige Beratungserfahrung ein.

Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Inhaltlich und fachlich geprüft von Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Dr. Felix Friedrich ist promovierter Chemiker und arbeitet seit 2016 in der wissenschaftlich-medizinischen Beratung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war schon immer die Dermatologie. Anfangs mit Fokus auf die Kindergesundheit – aktuell als Senior Medical Advisor in der pharmazeutischen Industrie. Dabei ist er Ansprechpartner für medizinisches und pharmazeutisches Fachpersonal zu allen Fragen in den von ihm verantworteten Indikationen – darunter auch die Dermatologie. Für die Qualitätssicherung der fachlichen und medizinischen Inhalte bringt er seine langjährige Beratungserfahrung ein.

Quellenangaben

[1] Tokura Y, Hayano S. Subtypes of atopic dermatitis: From phenotype to endotype. Allergol Int. 2022 Jan;71(1):14-24. doi: 10.1016/j.alit.2021.07.003. Epub 2021 Jul 31. PMID: 34344611.

[2] Davidson WF, Leung DYM, Beck LA, Berin CM, Boguniewicz M, Busse WW, Chatila TA, Geha RS, Gern JE, Guttman-Yassky E, Irvine AD, Kim BS, Kong HH, Lack G, Nadeau KC, Schwaninger J, Simpson A, Simpson EL, Spergel JM, Togias A, Wahn U, Wood RA, Woodfolk JA, Ziegler SF, Plaut M. Report from the National Institute of Allergy and Infectious Diseases workshop on "Atopic dermatitis and the atopic march: Mechanisms and interventions". J Allergy Clin Immunol. 2019 Mar;143(3):894-913. doi: 10.1016/j.jaci.2019.01.003. Epub 2019 Jan 9. PMID: 30639346; PMCID: PMC6905466.

[3] Ní Chaoimh C, Lad D, Nico C, Puppels GJ, Wong XFCC, Common JE, Murray DM, Irvine AD, Hourihane JO. Early initiation of short-term emollient use for the prevention of atopic dermatitis in high-risk infants-The STOP-AD randomised controlled trial. Allergy. 2023 Apr;78(4):984-994. doi: 10.1111/all.15491. Epub 2022 Sep 8. PMID: 35997592; PMCID: PMC10952678.

[4] Smaldone A, Honig JC, Byrne MW. Sleepless in America: inadequate sleep and relationships to health and well-being of our nation's children. Pediatrics. 2007 Feb;119 Suppl 1:S29-37. doi: 10.1542/peds.2006-2089F. PMID: 17272582.

[5] S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ (AWMF-Registernr. 013-027) (2023) verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027

[6] Matwiejuk M, Myśliwiec H, Mikłosz A, Chabowski A, Flisiak I. Is Atopic Dermatitis Associated with Systemic Metabolic Disturbances? A Systematic Review. Int J Mol Sci. 2025 Jun 19;26(12):5884. doi: 10.3390/ijms26125884. PMID: 40565347; PMCID: PMC12193471.

Mukherjee S, Geha RS, Das M. The Mechanisms of Immunoglobulin E Sensitizations in Atopic Dermatitis. Immunol Allergy Clin North Am. 2025 Nov;45(4):535-546. doi: 10.1016/j.iac.2025.06.006. Epub 2025 Jul 28. PMID: 41136093; PMCID: PMC12936908.

Urbanek R, Nemat K. Allergologie. Pädiatrie. 2019:253–63. German. doi: 10.1007/978-3-662-57295-5_11. PMCID: PMC7498376.

Luger, Thomas & Amagai, Masayuki & Dreno, Brigitte & Dagnelie, Marie-Ange & Liao, Wilson & Kabashima, Kenji & Schikowski, Tamara & Proksch, Ehrhardt & Elias, Peter & Simon, Michel & Simpson, Eric & Grinich, Erin & Schmuth, Matthias. (2021). Atopic dermatitis: Role of the skin barrier, environment, microbiome, and therapeutic agents. Journal of Dermatological Science. 102. 10.1016/j.jdermsci.2021.04.007.

Silverberg J, Comorbidities and the impact of atopic dermatitis, Annals of Allergy, Asthma & Immunology, 2019; 123, 144-151

Biazus Soares G, Mahmoud O, Yosipovitch G, Mochizuki H. The mind–skin connection: A narrative review exploring the link between inflammatory skin diseases and psychological stress. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2024;38:821–834. https://doi.org/10.1111/jdv.19813

Schonmann Y, Mansfield KE, Hayes JF, et al. Atopic Eczema in Adulthood and Risk of Depression and Anxiety: A Population-Based Cohort Study. J Allergy Clin Immunol Pract. Jan 2020;8(1):248-257.e16. doi:10.1016/j.jaip.2019.08.030

Patel KR, Immaneni S, Singam V, Rastogi S, Silverberg JI. Association between atopic dermatitis, depression, and suicidal ideation: A systematic review and meta-analysis. Journal of the American Academy of Dermatology. Feb 2019;80(2):402-410. doi:10.1016/j.jaad.2018.08.063

Hanyi Zhang, Mi Wang, Xue Zhao, Yujie Wang, Xiang Chen, Juan Su, Role of stress in skin diseases: A neuroendocrine-immune interaction view, Brain, Behavior, and Immunity, Vol 116, 2024, 286-302, ISSN 0889-1591, https://doi.org/10.1016/j.bbi.2023.12.005.