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Neurodermitis Hautpflege I Passende Cremes & Anwendungstipps

Neurodermitis (auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich unter anderem durch trockene, juckende und gereizte Haut zeigt. Eine gezielte Hautpflege als Basistherapie spielt eine entscheidende Rolle in der Behandlung, um Beschwerden zu lindern, die Hautschutzbarriere zu stärken und Schübe zu verhindern oder zu verzögern. Durch die Wahl der richtigen Produkte und eine angepasste Pflegeroutine kann das Hautbild verbessert und die Lebensqualität gesteigert werden.

Hier erfahren Sie, worauf es bei der Neurodermitis Hautpflege ankommt und welche Produkte besonders geeignet sind.

Medizinisch geprüft von:
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Frau cremt sich die Schulter mit der SIRIDERMA Körpercreme ein

Neurodermitis Hautpflege: Das Wichtigste in Kürze

  • Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit trockener, juckender und gereizter Haut sowie mit Entzündungen einhergeht.
  • Konsequente Hautpflege spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Neurodermitis, um Beschwerden zu lindern und die Hautschutzbarriere zu stärken.

  • Vorbeugen von Schüben: Regelmäßige Basispflege kann das Risiko neuer Schübe reduzieren.
  • Auswahl geeigneter Sonnenschutzprodukte: Sonnenschutz sollte bei atopischer Haut wie bei gesunder Haut regelmäßig angewendet werden; bei Neurodermitis ist jedoch eine sorgfältige Produktauswahl entscheidend, da empfindliche Haut potenziell stärker auf reizende Inhaltsstoffe reagieren kann.
  • Vermeiden von Reizstoffen: Bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika, Parfums und Waschmitteln (z.B. Duftstoffe) können die Haut reizen und die Symptome verschlimmern.

Warum ist Hautpflege bei Neurodermitis so wichtig?

Die Hautbarriere von Neurodermitis-Betroffenen ist geschwächt und kann ihre Schutz- und Barrierefunktion nicht optimal erfüllen. Dadurch verliert die Haut mehr Feuchtigkeit. Gleichzeitig können Reizstoffe, Allergene und Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen. Rötungen, Juckreiz und Entzündungen können eine Folge der durchlässigen Hautbarriere sein. Eine konsequente Hautpflege als Basistherapie verfolgt mehrere Ziele:

  • Stärkung der Hautbarriere: Durch rückfettende Produkte wird der natürliche Schutz der Haut unterstützt.
  • Verbesserte Feuchtigkeitsversorgung: Feuchtigkeitsspendende Produkte helfen, verlorene Feuchtigkeit zu ersetzen und durch feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe, sogenannte Feuchthaltefaktoren wie Glycerin, länger in der Haut zu halten.
  • Reduktion von Juckreiz und Entzündungen: Spezielle Pflegeprodukte helfen, Reizungen zu lindern und die Haut zu beruhigen.

  • Vorbeugen von Schüben: Eine regelmäßige Basispflege kann helfen, das Risiko neuer Schübe mit atopischen Ekzemen zu reduzieren.

  • Verbesserung der Hautstruktur: Durch gezielte Pflege bleibt die Haut geschmeidig und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen.
  • Vermeiden von Reizstoffen: Bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika, Parfums und Waschmitteln können die Haut reizen und die Symptome verschlimmern.

Die richtige Hautpflege bei Neurodermitis

Die Hautpflege bei Neurodermitis muss an die unterschiedlichen Hautzustände und Phasen der Erkrankung sowie auch an die Jahreszeit angepasst werden. In der schubfreien Zeit geht es vor allem darum, die Hautschutzbarriere zu stärken und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, um Schübe zu verhindern. Während eines akuten Schubs sind spezielle Neurodermitis Cremes notwendig, um Entzündungen zu lindern, Juckreiz zu reduzieren und die Haut zu beruhigen.

Die Hautpflege bei Neurodermitis versorgt die Haut mit wertvoller Feuchtigkeit und Lipiden

Basispflege in der schubfreien Phase

  • Sanfte Reinigung: Verwenden Sie milde Reinigungsprodukte ohne Parfüm, aggressive Tenside oder austrocknende Alkohole. Lauwarmes Wasser und kurze Duschzeiten verhindern, dass die Haut weiter austrocknet.
  • Intensive Feuchtigkeitspflege: Feuchtigkeitscremes mit Glycerin, Hyaluron, Harnstoff oder Panthenol helfen, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu bewahren. Produkte mit Parfüm oder Alkohol sollten eher vermieden werden, da sie die Haut reizen können.
  • Rückfettende Pflegeprodukte: Salben oder Cremes mit einem hohen Lipidanteil und wertvollen Fettsäuren aus rein pflanzlichen Ölen unterstützen die Hautbarriere und reduzieren Feuchtigkeitsverlust.

Überzeugende Studienergebnisse: Eine klinische Anwendungsstudie zeigt eine Verbesserung der Hautfeuchtigkeit um 173% nach 4-wöchiger Anwendung der Körpercreme. 80% der Anwender:innen stellen eine Verbesserung des Hautzustands fest. [1]

SIRIDERMA Neurodermitis Basispflege

Tipp
Kennenlern-Set BASISPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die Körperpflege bei empfindlicher und trockener Haut, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Körpercreme
Reduziert Trockenheit und beugt dem Austrocknen vor. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

200 ml 

Inhalt: 200 ml

22,95 €
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Handcreme
Pflegt, glättet und reduziert Hautrisse. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml 

Inhalt: 50 ml

11,95 €
Versand & Zahlung
Pflege-Duschbad
Milde und beruhigende Reinigung für den Körper. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

Inhalt: 250 ml

13,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Kennenlern-Set GESICHTSPFLEGE
Beruhigt und spendet Feuchtigkeit. Für die Gesichtspflege bei empfindlicher und trockener Haut. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.
 
7 Probiergrößen
Tipp
Extra Sensitiv Creme

Pflegt reichhaltig, beruhigt und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Intensiv-Serum HYAL4
Intensive Feuchtigkeit und sofort glattere Haut – mit 4-fach Hyaluron-Komplex. Auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Akne.

30 ml 

Inhalt: 30 ml

35,95 €
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Reinigungsmilch
Reinigt schonend – mit rückfettendem Effekt. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

150 ml 

Inhalt: 150 ml

15,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
Pflege-Shampoo
Reinigt schonend und beruhigt gereizte Kopfhaut. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

Inhalt: 250 ml

14,95 €
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Pflege-Spülung
Verleiht Glanz, Volumen und Kämmbarkeit. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

Inhalt: 250 ml

14,95 €
Versand & Zahlung
Waschlotion
Milde und beruhigende Reinigung – für Hände, Körper und Gesicht. Auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Akne.

300 ml 

Inhalt: 300 ml

19,95 €
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Seife
Milde und rückfettende Reinigung mit Nachtkerzenöl – für Hände, Körper und Gesicht. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

100 g

Inhalt: 100 g

6,95 €
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Lachendes Baby in den Armen seiner lachenden Mutter hält SIRIDERMA Baby- und Kindercreme in der Hand

Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern

Kinderhaut ist empfindlicher und dünner als erwachsene Haut und reagiert daher noch sensibler auf Inhaltsstoffe. Bei Babys und Kindern mit Neurodermitis sollten daher besonders milde Produkte ohne Duftstoffe oder reizende Zusatzstoffe verwendet werden, weil diese besonders bei Kindern zu allergischen Reaktionen führen können.

Gut zu wissen: Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte Urea (Harnstoff) – insbesondere in höheren Konzentrationen – zurückhaltend eingesetzt oder vermieden werden, weil es auf der Haut brennen kann.

SIRIDERMA Neurodermitis Hautpflege für Babys & Kinder

Kennenlern-Set BABY & KINDER
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

4 Probiergrößen

Baby- und Kindercreme
Reduziert Trockenheit und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

20,95 €
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Baby- und Kinderwaschlotion Haut & Haar
Reinigt extra mild und wirkt Reizungen entgegen. Auch bei Neurodermitis, Kopfgneis und Milchschorf.

300 ml 

Inhalt: 300 ml

19,95 €
Versand & Zahlung
Windel- und Wundschutzcreme
Reduziert Rötungen im Windelbereich z.B. bei Windeldermatitis und schützt vor Wundwerden. Auch bei sensibler Haut und Neurodermitis.

50 ml 

Inhalt: 50 ml

21,45 €
Versand & Zahlung
Rabatt
Kombi-Angebot BABYPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

37,95 € 40,85 € (7% gespart)
Versand & Zahlung
Tipp
Basisches Badekonzentrat
Beruhigt und regt die Selbstfettung an. Für alle Hauttypen – auch bei Neurodermitis und Psoriasis.


500 g

Inhalt: 500 g

ab 4,95 €
17,95 €
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Pflege im akuten Schub

Je nach Hautzustand erfordert ein akuter Schub unterschiedliche Pflegeansätze. Während einige Körperstellen stark jucken und entzündet sind, können andere nässen oder extrem trocken sein. Daher ist es wichtig, die Pflege gezielt an den jeweiligen Hautzustand anzupassen, um eine optimale Linderung der Symptome zu erreichen. Besonders die Linderung von Juckreiz ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Neurodermitis, denn durch starkes und häufiges Kratzen können Bakterien in die Haut eindringen und Infektionen verursachen.

Frau mit geröteten Hautstellen im Gesicht und an den Händen wendet SIRIDERMA HYDRO Intensivcreme an

  • Bei trockenen, schuppenden Hautstellen: Rückfettende Salben mit hohem Lipidanteil und zum Beispiel Nachtkerzenöl unterstützen die Hautregeneration.
  • Bei starkem Juckreiz und Rötungen: Leichtere Cremes mit Glycerin, Panthenol, Allantoin und Zink können den Juckreiz beruhigen und helfen, entzündliche Prozesse zu hemmen. Alternativ können auch kühlende Gele zur Linderung von Juckreiz und Reduzierung von Rötungen eingesetzt werden.
  • Bei nässenden Hautstellen: Cremes mit Zink oder Schwefel (Sulfur) können helfen, die betroffenen Körperstellen zu beruhigen und das Infektionsrisiko zu reduzieren.
  • Entzündungshemmende Maßnahmen: Auf ärztlichen Rat können entzündungshemmende Arzneimittel mit Kortison oder alternativen Wirkstoffen wie Calcineurin-Inhibitoren auf besonders beanspruchten Hautstellen aufgetragen werden. Die Häufigkeit und Dauer einer Therapie sollte dabei immer mit dem Arzt abgestimmt werden, um eine individuelle Neurodermitis Therapie sicherzustellen.

Wirksamkeit & Verträglichkeit SIRIDERMA MED: Eine klinische Anwendungsstudie zeigt für die HYDRO Intensivcreme eine Linderung von Juckreiz um 80% und eine Reduktion von Rötungen um 47%. [2] Die LIPID Intensivcreme verbessert den Zustand der Hautbarriere um 25%. [3] Die kombinierte Anwendung der AKUT Intensivmaske und HYDRO Intensivcreme führte zu einer Reduktion der Ekzem-Beschwerden um über 50%. [4]

SIRIDERMA MED Neurodermitis Pflege für akute Hautprobleme

Tipp
Kennenlern-Set MED
Gegen Trockenheit, Juckreiz und Rötungen. Für die Pflege bei akuten Hautproblemen, z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
HYDRO Intensivcreme
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
LIPID Intensivcreme
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
Versand & Zahlung
Tipp
AKUT Intensivmaske
Regeneriert, lindert Juckreiz und fördert das Abschuppen. Für akut betroffene Hautstellen z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Akne.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
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Anti-Juckreiz GEL
Lindert schnell Juckreiz und Brennen z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea. Mit ultra-leichter, kühlender Textur.

30 ml

Inhalt: 30 ml

17,95 €
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Rabatt
Starter-Set MED HYDRO
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis oder Rosacea.

39,95 € 43,85 € (9% gespart)
Versand & Zahlung
Rabatt
Starter-Set MED LIPID
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

39,95 € 43,85 € (9% gespart)
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Hautpflege im Verlauf der Jahreszeiten

Bei Neurodermitis sollte die Hautpflege im Jahresverlauf angepasst werden, da sich Umweltbedingungen stark auf die Hautbarriere und den Zustand der Haut auswirken.

Gut zu wissen: Die Pflege sollte individuell an Hautzustand, Alter, Körperregion und Umweltfaktoren angepasst werden. Jede Haut ist anders – deshalb muss immer individuell getestet werden, was in welcher Phase funktioniert. Bei SIRIDERMA gibt es dafür praktische Kennenlern-Sets.

So wirkt basische Hautpflege bei Neurodermitis

Im gesunden Zustand hat die Haut ein bestimmtes pH-Gleichgewicht: Auf der Hautoberfläche ist die Haut leicht sauer (Säureschutzmantel). In den tieferen Hautschichten, wo sich die Hornzellen (Keratinozyten) befinden, ist die Haut leicht basisch. [5,6] Die Hornzellen sind für Hauterneuerung und Wundheilung – also für die Funktion der Hautbarriere – zuständig. In einer leicht basischen Umgebung fühlen sich die Hornzellen besonders wohl und besitzen eine höhere Aktivität als im neutralen oder sauren pH-Bereich. [6,7]

Bei entzündlichen Hauterkrankungen wie der Neurodermitis führen Entzündungsprozesse zu einer vermehrten Säureproduktion im Gewebe. [8] Diese Säureansammlungen stören das pH-Gleichgewicht der Haut. Die Hornzellen befinden dann nicht mehr in ihrer „Wohlfühlzone“ und die Hautregeneration wird beeinträchtigt.

Die basische Hautpflege von SIRIDERMA fördert die Ausleitung und Neutralisation dieser Säuren und unterstützt so das gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut.

Es wird angenommen, dass die Anwendung der leicht basischen Hautpflege lokale Säureüberschüsse innerhalb des Gewebes reduziert, ohne den Säureschutzmantel nachhaltig zu beeinflussen. Auf diese Weise unterstützen die Produkte dabei, Entzündungsprozesse zu hemmen und die Aktivität der Hornzellen zu steigern. [4] So wird die Haut bei der Hauterneuerung und Regeneration unterstützt.

Wie unterscheiden sich Salben, Cremes, Lotionen und Gele?

Salben, Cremes, Lotionen und Gele sind verschiedene Hautpflegeprodukte, die sich in ihrer Konsistenz, den enthaltenen Inhaltsstoffen und ihrer Anwendung unterscheiden. Die Wahl des richtigen Produkts hängt vom Hautzustand, der gewünschten Wirkung und dem Hauttyp ab.

Salben haben eine dicke, fettige Konsistenz und enthalten oft nur einen geringen Anteil an Wasser. Sie sind besonders geeignet für sehr trockene Haut, da sie intensiv pflegend auf die Hautbarriere wirken und einen schützenden Film bilden, der den Verlust von Feuchtigkeit verringert. Dadurch verbessern sie kurzfristig die Hautfeuchtigkeit, insbesondere bei sehr trockener Haut. Da Salben vor allem den Feuchtigkeitsverlust reduzieren, der aber Haut nur begrenzt Feuchtigkeit zuführen, kann eine langfristige Anwendung von fettreichen Salben problematisch sein. Ohne wichtige wasserbindende und feuchtigkeitsspendende Substanzen können sie auf längere Sicht die Feuchtigkeitsversorgung der Haut negativ beeinflussen. [9]

Cremes haben eine ausgewogene Mischung aus Wasser und Fett und sind somit leichter als Salben. Sie ziehen schnell ein und hinterlassen ein weniger fettiges Gefühl auf der Haut. Cremes eignen sich für die tägliche Pflege der Haut, da sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bewahren und gleichzeitig nicht zu stark fetten, die Haut nichtsdestotrotz mit wertvollen Lipiden versorgen, die die natürliche Hautbarriere unterstützen.

Lotionen enthalten einen höheren Anteil an Wasser und eine leichtere, flüssigere Konsistenz im Vergleich zu Cremes und Salben. Sie sind ideal, um die Haut großflächig mit Feuchtigkeit zu versorgen. Lotionen ziehen schnell ein und sind weniger fettend, was sie besonders angenehm für die Anwendung auf der gesamten Körperhaut macht.

Gele enthalten meist wenig oder gar kein Fett und bestehen überwiegend aus Wasser. Dadurch haben sie eine leichte, nicht fettende Konsistenz, ziehen schnell ein und hinterlassen ein angenehm frisches Hautgefühl. Gele eignen sich besonders für die Feuchtigkeitsversorgung der Haut und werden häufig als angenehm empfunden, wenn fettreiche Produkte als zu schwer oder klebrig wahrgenommen werden. Da Gele jedoch nur wenige oder keine Lipide enthalten, unterstützen sie die Hautbarriere in der Regel weniger stark als Cremes oder Salben und sind daher insbesondere bei sehr trockener Haut nicht immer ausreichend als alleinige Pflege.

Anwendung der Hautpflege bei Neurodermitis

Die richtige Anwendung der Hautpflegeprodukte ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung und die Linderung von Neurodermitis-Symptomen. Dabei spielen die Häufigkeit, die Menge und das richtige Auftragen eine wichtige Rolle. Es gibt Unterschiede in der Anwendung zwischen der Basispflege in der schubfreien Phase und der Pflege im akuten Schub, ebenso wie spezielle Tipps zur Anwendung bei Kindern.

Häufigkeit der Anwendung

In der schubfreien Phase: Um die Hautschutzbarriere zu stabilisieren und vor einem erneuten Ausbruch der Symptome zu schützen, sollten feuchtigkeitsspendende und rückfettende Produkte regelmäßig angewendet werden. Das bedeutet, dass die Haut mindestens zweimal täglich gepflegt werden sollte. Besonders nach dem Duschen oder Baden ist eine rückfettende und intensiv feuchtigkeitsspendende Pflege zum Beispiel mit der SIRIDERMA Körpercreme besonders wichtig.

Im akuten Schub: In der akuten Phase, wenn die Haut gereizt und entzündet ist, sollte die Pflege je nach Schweregrad der Symptome häufiger angewendet werden. Dabei sollten auf entzündeter Haut eher eine leichte Neurodermitis Creme mit beruhigenden Inhaltsstoffen (wie Zink oder Panthenol) wie die SIRIDERMA HYDRO Intensivcreme eingesetzt werden. Wenn die Entzündung zurückgeht und die Haut sehr trocken oder schuppig ist, eignet sich die SIRIDERMA LIPID Intensivcreme für den Aufbau der Hautbarriere.

Eine Menge weißer Creme von der Fingerspitze bis zur ersten Gelenkfalte des Zeigefingers

Menge und Auftragen

Menge der Produkte: Eine ausreichende Menge an Pflegeprodukt ist wichtig, um die Haut optimal zu versorgen. Generell sollte die Menge großzügig aufgetragen werden, ohne die Haut zu überladen. Die S3-Leitlinie "Neurodermitis" gibt die empfohlene Menge in der sogenannten Fingerspitzen-Einheit (Finger Tip Unit, FTU) an. Eine FTU entspricht einem Cremestrang von der Fingerkuppe eines erwachsenen Zeigefingers bis zur ersten Gelenkfalte und entspricht etwa 0,5 g. Diese Menge reicht aus, um eine Hautfläche von ungefähr zwei erwachsenen Handflächen einzucremen. [10]

Richtiges Auftragen: Achten Sie darauf, dass die Pflegeprodukte sanft und in kreisenden Bewegungen aufgetragen werden. Vermeiden Sie, die Haut zu reiben oder zu stark zu massieren, da dies zu Irritationen führen könnte. Besonders bei entzündeten Stellen im akuten Schub sollte das Produkt vorsichtig eingeklopft werden, um zusätzliche Reibung zu vermeiden. Tragen Sie Produkte in dünnen Schichten auf und lassen Sie sie gut einziehen, bevor Sie Kleidung anziehen.

Tipps zum Eincremen bei Babys & Kindern

Das Eincremen von Babys und Kindern kann eine Herausforderung sein, da viele Kinder das Eincremen als unangenehm oder störend empfinden. Es ist jedoch wichtig, dass die Haut gepflegt wird, um Neurodermitis zu lindern und Schübe zu verhindern. Hier einige Tipps, um das Eincremen angenehmer zu gestalten und den Prozess zu erleichtern:

Spielerische Ablenkung: Versuchen Sie, das Eincremen zu einem spaßigen Ritual zu machen. Sie können das Kind in den Prozess einbeziehen, indem Sie ihm erlauben, die Creme selbst aufzutragen (unter Aufsicht). Ein lustiges Lied oder ein Spiel kann das Eincremen für das Kind interessanter machen.

Schnelle Anwendung: Verwenden Sie Cremes oder Salben, die schnell einziehen und keine fettigen Rückstände hinterlassen wie die SIRIDERMA Baby- und Kindercreme. Das kann helfen, das Eincremen schneller und angenehmer zu gestalten. Achten Sie darauf, dass Sie sanft, aber zügig arbeiten, damit das Kind nicht unnötig lange stillhalten muss.

Belohnungssystem: Kinder reagieren oft gut auf positive Verstärkungen. Belohnen Sie Ihr Kind nach dem Eincremen mit einer kleinen Aufmerksamkeit oder einer positiven Rückmeldung. Das kann helfen, das Eincremen mit etwas Angenehmem zu verbinden.

Baby mit nacktem Oberkörper und einem Smiley aus Creme auf Brust und Bauch

Beruhigende Atmosphäre schaffen: Ein entspannender Moment kann das Eincremen angenehmer gestalten. Sorgen Sie dafür, dass der Raum warm und ruhig ist, und vermeiden Sie Stress oder Hektik während der Anwendung. Ein angenehmes Ambiente kann die Stimmung des Kindes heben. Auch das vorherige Anwärmen der Creme in den Händen hilft, eine positive Wahrnehmung für das Kind zu schaffen.

Vermeiden Sie Zwang: Wenn Ihr Kind besonders widerstandsfähig gegen das Eincremen ist, versuchen Sie, es nicht zu zwingen. Machen Sie Pausen und versuchen es später noch einmal. Manche Kinder brauchen eine Weile, um sich an die Routine zu gewöhnen.

Verwenden Sie kinderfreundliche Produkte: Wählen Sie für die Basistherapie Hautpflegeprodukte, die speziell für Kinderhaut entwickelt wurden, wie die SIRIDERMA Baby- und Kindercreme oder die Baby- und Kinderwaschlotion. Zwar unterscheiden sich die grundsätzlichen Anforderungen an die Hautpflege von Kindern und Erwachsenen nicht. Die Zusammensetzung dieser Produkte ist jedoch speziell an die besonderen Bedürfnisse der noch nicht vollständig entwickelten Kinderhaut angepasst, um diese Anforderungen optimal zu erfüllen.

Sonnenschutz bei Neurodermitis

Sonnenschutz ist die wirksamste Maßnahme zur Vorbeugung von Hautkrebs und kann zudem die umweltbedingte Hautalterung verlangsamen. Daher sollte ein geeigneter Sonnenschutz bei hoher UV-Belastung sowohl für Neurodermitis-Betroffene als auch für Menschen ohne Hauterkrankungen selbstverständlich sein. Eine besondere Herausforderung bei Neurodermitis besteht darin, dass die Haut empfindlicher auf bestimmte Inhaltsstoffe reagieren kann. Dazu gehören auch chemische UV-Filter, die für ihre Schutzwirkung in die Haut eindringen und Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Daher ist die richtige Auswahl des Sonnenschutzes für diese Personengruppe besonders wichtig.

Hohen Lichtschutzfaktor (LSF) wählen: Idealerweise sollte der Lichtschutzfaktor an die zu erwartende UV-Belastung angepasst sein. Da dies im Alltag nicht immer einfach umzusetzen ist, empfiehlt sich die Verwendung eines hohen Lichtschutzfaktors (mindestens LSF 30). So wird die Haut auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung zuverlässig vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung geschützt. Das Produkt sollte außerdem für empfindliche Haut geeignet sein und keine reizenden Inhaltsstoffe wie Parfüm oder Alkohol enthalten.

Frau cremt sich draußen in der Sonne den Unterarm mit der SIRIDERMA Sonnencreme ein

Mineralische Sonnenschutzmittel bevorzugen: Mineralische (physikalische) Sonnenschutzmittel, die zum Beispiel Zinkoxid enthalten, gelten als besser verträglich als chemische Sonnenschutzmittel. Mineralischer Sonnenschutz bildet eine schützende Barriere auf der Haut und reflektiert die UV-Strahlen. Chemischer UV-Schutz muss dagegen in die Haut einziehen und kann daher die Haut irritieren und Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Daher ist es ratsam bei empfindlicher Haut auf einen rein physikalischen Sonnenschutz zurückzugreifen. Die rein mineralische SIRIDERMA Sonnencreme LSF30 wurde speziell für die Bedürfnisse der empfindlichen, trockenen Haut bei Neurodermitis entwickelt.

Sonnenschutz regelmäßig auftragen: Der Sonnenschutz sollte regelmäßig erneuert werden – vor allem, wenn man schwimmt oder schwitzt. Direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagszeit (zwischen 11 und 15 Uhr), wenn die Sonne am stärksten ist, sollte gemieden werden.

Schützende Kleidung tragen: Kleidung bietet einen sehr zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung, solange die Haut bedeckt ist. Im Unterschied zu Sonnenschutzmitteln muss sie nicht nachgecremt werden, und es können beim Auftragen keine Hautstellen vergessen werden. Im Sommer helfen luftige Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille. Hautbereiche, die durch verrutschende Kleidung frei werden können – etwa an Ärmeln, Ausschnitt oder Hosenbeinen – sollten genau wie nicht bedeckte Hautstellen mit Sonnenschutzmittel geschützt werden.

Weitere Tipps zur Hautpflege bei Neurodermitis

Regelmäßige Feuchtigkeitspflege: Achten Sie darauf, die Haut regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Produkten wie der SIRIDERMA Körpercreme oder der SIRIDERMA Baby- und Kindercreme zu versorgen – besonders nach dem Baden oder Duschen. In der SIRIDERMA FACE Linie finden Sie spezielle Gesichtspflegeprodukte für trockene, zu Neurodermitis neigende Haut.

Vermeiden Sie Reizstoffe: Bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika, Parfums, Waschmitteln oder in Stoffen können die Haut reizen und die Symptome verschärfen. Wähle Sie allergikerfreundliche, unparfümierte Produkte und achten Sie darauf, dass Kleidung bei Neurodermitis aus atmungsaktiven, hautfreundlichen Materialien wie Baumwolle besteht und nicht zu eng sitzt.

Häufiges Kratzen vermeiden: Auch wenn der Juckreiz belastend ist, ist es wichtig, das Kratzen zu vermeiden, da es die Haut weiter schädigen, das Eindringen von Bakterien und die Entstehung von Infektionen und Entzündungen begünstigen kann. Tragen Sie in besonders schlimmen Phasen Baumwollhandschuhe oder weiche Socken über den Händen, um das Kratzen unbewusst in der Nacht zu verhindern. Auch kurze Fingernägel sind hilfreich.

Erwachener kürzt einem Baby die Fingernägel mit einer Feile

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Trockene Luft, vor allem in beheizten Räumen im Winter, kann die Haut zusätzlich austrocknen und die Symptome verschlimmern. Ein Luftbefeuchter kann helfen, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen und die Haut vor weiterem Feuchtigkeitsverlust zu schützen.

Bäder oder Umschläge: Bei akutem Juckreiz können kalte Umschläge, kühlende Gele oder auch basische Bäder beruhigend wirken.

Stressmanagement: Stress kann Neurodermitis verschlimmern. Techniken wie Meditation, Yoga, Atemübungen oder regelmäßige Bewegung können helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern und durch Stressmanagement bei Neurodermitis die Häufigkeit von Schüben zu reduzieren.

Achten Sie auf Ihre Ernährung: Bestimmte Nahrungsmittel können bei manchen Menschen Neurodermitis-Schübe auslösen. Zu den häufigsten Auslösern gehören Lebensmittel wie Milchprodukte, Weizen oder Zitrusfrüchte. Einige Betroffene profitieren daher von der Umstellung der Ernährung bei Neurodermitis. Es kann hilfreich sein, ein Ernährungstagebuch zu führen und potenzielle Trigger zu identifizieren.

SIRIDERMA Neurodermitis Hautpflege

Tipp
Kennenlern-Set BASISPFLEGE
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die Körperpflege bei empfindlicher und trockener Haut, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Kennenlern-Set GESICHTSPFLEGE
Beruhigt und spendet Feuchtigkeit. Für die Gesichtspflege bei empfindlicher und trockener Haut. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.
 
7 Probiergrößen
Kennenlern-Set BABY & KINDER
Reinigt mild, pflegt und beruhigt. Für die tägliche Pflege sensibler, trockener und zu Neurodermitis neigender Baby- und Kinderhaut.

4 Probiergrößen

Tipp
Kennenlern-Set MED
Gegen Trockenheit, Juckreiz und Rötungen. Für die Pflege bei akuten Hautproblemen, z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

6 Probiergrößen
Tipp
Körpercreme
Reduziert Trockenheit und beugt dem Austrocknen vor. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

200 ml 

Inhalt: 200 ml

22,95 €
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Pflege-Duschbad
Milde und beruhigende Reinigung für den Körper. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

Inhalt: 250 ml

13,95 €
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Handcreme
Pflegt, glättet und reduziert Hautrisse. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml 

Inhalt: 50 ml

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Baby- und Kindercreme
Reduziert Trockenheit und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

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Baby- und Kinderwaschlotion Haut & Haar
Reinigt extra mild und wirkt Reizungen entgegen. Auch bei Neurodermitis, Kopfgneis und Milchschorf.

300 ml 

Inhalt: 300 ml

19,95 €
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Tipp
HYDRO Intensivcreme
Beruhigt, reduziert Rötungen und lindert Juckreiz. Für gerötete, juckende, stark gereizte Haut z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea.

50 ml

Inhalt: 50 ml

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Tipp
LIPID Intensivcreme
Lindert Trockenheit und Spannungsgefühle. Für sehr trockene und schuppige Haut z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

21,95 €
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Tipp
AKUT Intensivmaske
Regeneriert, lindert Juckreiz und fördert das Abschuppen. Für akut betroffene Hautstellen z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Akne.

50 ml

Inhalt: 50 ml

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Anti-Juckreiz GEL
Lindert schnell Juckreiz und Brennen z.B. bei Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea. Mit ultra-leichter, kühlender Textur.

30 ml

Inhalt: 30 ml

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Tipp
Extra Sensitiv Creme

Pflegt reichhaltig, beruhigt und stärkt die Hautbarriere. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

50 ml

Inhalt: 50 ml

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Tipp
Intensiv-Serum HYAL4
Intensive Feuchtigkeit und sofort glattere Haut – mit 4-fach Hyaluron-Komplex. Auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Akne.

30 ml 

Inhalt: 30 ml

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Reinigungsmilch
Reinigt schonend – mit rückfettendem Effekt. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

150 ml 

Inhalt: 150 ml

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Waschlotion
Milde und beruhigende Reinigung – für Hände, Körper und Gesicht. Auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Akne.

300 ml 

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Seife
Milde und rückfettende Reinigung mit Nachtkerzenöl – für Hände, Körper und Gesicht. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

100 g

Inhalt: 100 g

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Tipp
Pflege-Shampoo
Reinigt schonend und beruhigt gereizte Kopfhaut. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

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Pflege-Spülung
Verleiht Glanz, Volumen und Kämmbarkeit. Auch bei Neurodermitis und Psoriasis.

250 ml 

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Erfahrungen mit SIRIDERMA bei Neurodermitis

FAQ – Häufige Fragen zur Hautpflege bei Neurodermitis

Eine gute Neurodermitis Hautcreme sollte reichhaltig, feuchtigkeitsspendend und frei von reizenden Inhaltsstoffen sein. Idealerweise enthält sie:

✅ Rückfettende Inhaltsstoffe (z. B. Sheabutter, Nachtkerzenöl, Avocadoöl)

✅ Feuchtigkeitsspender (z. B. Urea, Glycerin, Hyaluron)

✅ Hautberuhigende Inhaltsstoffe (z. B. Panthenol, Bisabolol, Allantoin, Zink)

Nicht vergessen: die Pflege muss an den Hautzustand angepasst sein. Es gibt nicht ein Produkt bei Neurodermitis, sondern je nach Hautzustand das dazu passende Produkt.

Unsere Empfehlungen bei Neurodermitis:

Bei Neurodermitis sollte man die Haut mehrmals täglich eincremen, idealerweise mindestens zwei- bis dreimal täglich. Besonders wichtig ist das Eincremen:

  • Direkt nach dem Duschen oder Baden.
  • Bei ersten Anzeichen von Trockenheit oder Spannungsgefühl.
  • Vor dem Schlafengehen, um die Haut über Nacht zu pflegen.
  • Nach dem Händewaschen, um Risse und Trockenheit zu vermeiden.

Am besten verwendet man eine reichhaltige, parfumfreie Pflege mit feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden und rückfettenden Inhaltsstoffen wie Glycerin, Panthenol, Allatoin, Zink und rein pflanzlichen, hochwertigen Ölen. Gut geeignet für die Basispflege sind die SIRIDERMA Körpercreme oder die Baby- und Kindercreme. Für akutere Hautprobleme mit starker Trockenheit oder Rötungen eignen sich die LIPID Intensivcreme oder die HYDRO Intensivcreme.

Die beste Basispflege bei Neurodermitis besteht aus Produkten, die die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen, die Hautbarriere stärken und vor dem Austrocknen schützen. Die Basispflege sollte regelmäßig angewendet werden, auch wenn keine akuten Symptome wie Juckreiz oder Rötungen vorliegen, um die Haut langfristig gesund zu halten.

Wichtige Eigenschaften einer guten Basispflege sind:

  • Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe: Produkte mit Glycerin, Hyaluron oder Panthenol helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu binden und die Haut geschmeidig zu halten.
  • Rückfettende Komponenten: Hochwertige, pflanzliche Öle wie Avocadoöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Jojobaöl, Sheabutter oder Nachtkerzenöl unterstützen die Hautbarriere, verhindern Wasserverlust und schützen die Haut vor äußeren Reizen. Anders als Mineralöle können pflanzliche Öle besser in die Haut einziehen und zur Stabilisierung der Hautbarriere beitragen. Mineralöle bilden dagegen einen eher undurchlässigen Film auf der Haut, der zwar Feuchtigkeitsverlust reduzieren kann, aber keine zusätzliche Pflege bietet.
  • Beruhigende und heilungsfördernde Inhaltsstoffe: So kann beispielsweise Allantoin die Regeneration fördern und Hautirritationen lindern, während Zink entzündungshemmend wirkt und die Heilung unterstützt.
  • Fettalkohole: Cetearylalkohol, Cetylalkohol oder Stearylalkohol wirken pflegend und helfen, Feuchtigkeit zu binden, ohne die Haut auszutrocknen, wie es bei austrocknenden Alkoholen wie Ethanol der Fall ist.

Es ist wichtig, die Basispflege individuell anzupassen und Produkte zu wählen, die frei von Duftstoffen und anderen irritierenden Substanzen sind. Gut geeignet als Basispflege bei Neurodermitis sind beispielweise die SIRIDERMA Körpercreme, die Baby- und Kindercreme sowie die Extra Sensitiv Creme für das Gesicht.

Die beste Creme bei Neurodermitis hängt von der Schwere der Symptome, den individuellen Bedürfnissen der Haut und vom Hautzustand ab. Eine Creme bei Neurodermitis kombiniert rückfettende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, um die die geschädigte Hautschutzbarriere zu unterstützen und Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.

Folgende Inhaltsstoffe haben sich dabei bewährt:

  • Glycerin: Wirkt feuchtigkeitsbindend und verbessert die Elastizität der Haut.
  • Urea (Harnstoff): Spendet intensiv Feuchtigkeit und hilft, die Haut geschmeidig zu halten. • Panthenol: Unterstützt die Regeneration und beruhigt gereizte Haut.
  • Hochwertige, rein pflanzliche Öle: Natürliche Fette wie Sesamöl, Sonnenblumenöl, Avocadoöl, Sheabutter oder Jojobaöl helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Nachtkerzenöl: Enthält Gamma-Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und die Hautbarriere stärkt. Besonders hilfreich bei trockener, gereizter Haut.
  • Fettalkohole: Substanzen wie Cetearylalkohol oder Stearylalkohol wirken anders als klassische Alkohole (Ethanol, Isorporpanol) auch als pflegende Inhaltsstoffe. Sie helfen, Feuchtigkeit zu binden und die Hautbarriere zu stärken, wodurch die Haut geschmeidig bleibt.
  • Allantoin: Fördert die Heilung und Regeneration der Haut. Es beruhigt gereizte Haut, lindert Entzündungen und unterstützt die Bildung neuer Hautzellen.
  • Zink: Zink hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Es hilft, Hautirritationen zu lindern, die Heilung zu fördern und wirkt beruhigend auf gereizte Haut. Zink kann besonders bei Neurodermitis hilfreich sein, um Entzündungen und Infektionen vorzubeugen.

Bei Neurodermitis sollte man folgende Inhaltsstoffe in der Hautpflege vermeiden:

  • Duft- und Konservierungsstoffe – z.B. Parfum, Linalool, Eugenol oder Parabene, da sie die Haut reizen können.
  • Alkohole – austrocknende Alkohole wie Ethanol, Isopropanol oder Benzylalkohol sollten vermieden werden. Fettalkohole hingegen – wie Cetearyl Alcohol, Cetyl Alcohol oder Stearyl Alcohol – pflegen die Haut.
  • Silikone & Mineralöle – sie können die Haut abdichten und die natürliche Regeneration beeinträchtigen.
  • Säuren & Retinoide – starke Fruchtsäuren (AHA, BHA) oder Retinol können empfindliche Haut zusätzlich reizen.

Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, deren genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, bei der jedoch genetische Veranlagung und Umweltfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Verschiedene Auslöser können die Symptome verschlimmern. Jeder Betroffene kann individuell auf verschiedene Auslöser reagieren, weshalb es hilfreich ist, ein Symptom-Tagebuch zu führen, um persönliche Trigger zu identifizieren. Zu den häufigsten Auslösern zählen:

  • Umweltfaktoren: Kaltes, trockenes Wetter oder extreme Hitze können die Haut austrocknen und Reizungen verursachen.
  • Stress: Psychischer Stress kann Schübe begünstigen oder verstärken.
  • Hautreizstoffe: Duftstoffe, aggressive Reinigungsmittel, Wolle oder synthetische Stoffe.
  • Infektionen: Bakterielle oder virale Infektionen können Entzündungen verschlimmern.
  • Hormonelle Schwankungen: Besonders in der Pubertät, Schwangerschaft oder während des Menstruationszyklus.
  • Allergene: Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Milch, Eier, Nüsse).

Medizinisch geprüft

Inhaltlich und fachlich geprüft von:
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor
Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Dr. Felix Friedrich ist promovierter Chemiker und arbeitet seit 2016 in der wissenschaftlich-medizinischen Beratung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war schon immer die Dermatologie. Anfangs mit Fokus auf die Kindergesundheit – aktuell als Senior Medical Advisor in der pharmazeutischen Industrie. Dabei ist er Ansprechpartner für medizinisches und pharmazeutisches Fachpersonal zu allen Fragen in den von ihm verantworteten Indikationen – darunter auch die Dermatologie. Für die Qualitätssicherung der fachlichen und medizinischen Inhalte bringt er seine langjährige Beratungserfahrung ein.

Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Inhaltlich und fachlich geprüft von Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor

Dr. Felix Friedrich ist promovierter Chemiker und arbeitet seit 2016 in der wissenschaftlich-medizinischen Beratung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war schon immer die Dermatologie. Anfangs mit Fokus auf die Kindergesundheit – aktuell als Senior Medical Advisor in der pharmazeutischen Industrie. Dabei ist er Ansprechpartner für medizinisches und pharmazeutisches Fachpersonal zu allen Fragen in den von ihm verantworteten Indikationen – darunter auch die Dermatologie. Für die Qualitätssicherung der fachlichen und medizinischen Inhalte bringt er seine langjährige Beratungserfahrung ein.

Quellenangaben

[1] Klinisch-dermatologische Anwendungsstudie über 4 Wochen mit 20 Probanden mit empfindlicher, trockener Haut, Neurodermitis oder Psoriasis, unabhängiges Testinstitut Dermatest, 11/2025 (Körpercreme, Studiennummer ST-AT-2025-00292, data on file, weitere Informationen zur Studie hier)

[2] Klinisch-dermatologische Anwendungsstudie (inkl. Corneometrie) über 4 Wochen mit 25 Probanden mit sensibler Haut, Neurodermitis, Psoriasis und Rosacea, unabhängiges Testinstitut Dermatest, 06/2025 (HYDRO Intensivcreme, Studiennummer ST-AT-2025-00114, data on file, weitere Informationen zur Studie hier)

[3] Klinisch-dermatologische Anwendungsstudie über 4 Wochen mit 20 Probanden mit trockener Haut, Neurodermitis und Psoriasis, unabhängiges Testinstitut Dermatest, 10/2022 (LIPID Intensivcreme, Studiennummer 2207281031, data on file, weitere Informationen zur Studie hier)

[4] Jurecek L et al.: Beneficial effects of an alkaline topical treatment in patients with mild atopic dermatitis, 2021, J Cosmet Dermatol, doi https://doi.org/10.1111/jocd.13936

[5] Ohman H, Vahlquist A. The pH gradient over the stratum corneum differs in X-linked recessive and autosomal dominant ichthyosis: a clue to the molecular origin of the "acid skin mantle"? J Invest Dermatol. 1998 Oct;111(4):674-7. doi: 10.1046/j.1523-1747.1998.00356.x. PMID: 9764852.

[6] Sharpe JR, Harris KL, Jubin K, Bainbridge NJ, Jordan NR. The effect of pH in modulating skin cell behaviour. Br J Dermatol. 2009;161(3):671- 673. https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.2009.09168.x

[7] Kruse CR, Singh M, Targosinski S, Sinha I, Sørensen JA, Eriksson E, Nuutila K. The effect of pH on cell viability, cell migration, cell proliferation, wound closure, and wound reepithelialization: In vitro and in vivo study. Wound Repair Regen. 2017 Apr;25(2):260-269. doi: 10.1111/wrr.12526. Epub 2017 Apr 24. PMID: 28370923.

[8] Hajjar S, Zhou X. pH sensing at the intersection of tissue homeostasis and inflammation. Trends Immunol. 2023 Oct;44(10):807-825. doi: 10.1016/j.it.2023.08.008. Epub 2023 Sep 14. PMID: 37714775; PMCID: PMC10543622.

[9] Wohlrab J, Staubach P, Augustin M, Eisert L, Hünerbein A, Nast A, Reimann H, Strömer K, Mahler V. S2k-Leitlinie zum Gebrauch von Präparationen zur lokalen Anwendung auf der Haut (Topika). J Dtsch Dermatol Ges. 2018 Mar;16(3):376-392. doi: 10.1111/ddg.13473_g. PMID: 29537157.

[10] S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ (AWMF-Registernr. 013-027) (2023) verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-027

National Eczema Society. (o. J.). Sun and eczema. Abgerufen am 27. April 2026 von https://eczema.org/information-and-advice/triggers-for-eczema/sun-and-eczema/